Saturday, June 24, 2006

Deine Stimme

Ich war nicht allein an diesem Tag
und ich dachte, dich zu kennen
wie Träume täuschen
wie man es vermag
die Sehnsucht beim Namen zu nennen.

Ich saß nebenan
Du warst noch weit
Ich spürte keinen Verdacht.
Als nur deine Stimme die Hürden der Zeit
mit einem Mal vergänglich macht.

Ich tanze für dich durch den Schnee
es fehlt das Gefühl
ist es weit
Ich glaube an eine Odyssee,
denn Wege kreuzen unsere Zeit.

Meine Neugier ist größer als meine Weisheit,
doch meine Begleiterin, die Vorsicht, versperrt mir die Sicht.
Kenn ich die Lüge, so schätz ich die Wahrheit.
Und warum geht es andersrum nicht?

Deine Augen kann ich nicht lesen
Ich höre viel mehr als ich seh
Es ist wie ein unbekanntes Wesen,
das den Weg verdunkelt, den ich geh.

Ich glaube an dich
und ich glaube an mehr
Ich möchte irgendwann ins Licht.
Wo ist deine Stimme, die mich fragt
Warum grübelst du so sehr
und warum entscheidest Du dich nicht...

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